Tradition, ein gern gebrauchtes Schlagwort. Hier kann uns auch der Leitgedanke „Die Schöpfung bewahren“, oder das jahrhundertalte Motto unserer Schützenbruderschaften „Für Glaube Sitte und Heimat “ sicherlich Vorbild, und auch hilfreich sein. Traditionen sind das Fundament unserer Dörfer. Aus geschichtlichen Traditionen kann Neues wachsen. „Aus der Tradition leben und das Neue wagen“, ist so denke ich, eine gute Symbiose, um in die Zukunft zu investieren. 

Der jüngst vom Rat der Gemeinde Rheurdt einstimmig gefasste Beschluss, einen „Heimat-Preis“ auszuloben, ist ein gutes Beispiel und ein guter Ansatz die Bürger zu motivieren, am „Haus unserer Gemeinde“ mit zu bauen. So wird auch der Anspruch „Gemeinde mit Zukunft“ leben, und der Gedanke „Aus der Tradition leben und das Neue wagen“ seinen Sinn haben.

Im Quademechelshaus finden wir ein Bild, gemalt 1933 von Johann Susen, mit dem Titel "Kengen Einst und Jetzt". Dieses Bild zeigt deutlich die Entwicklung des Ortsteil Kengen, von der Schafzucht bis zur Rinderzucht. Heute müsste es heißen "von der Schafzucht bis zum Windpark" - den Windrädern. Die Entwicklung in Kengen steht auch für die Entwicklung der Gemeinde Rheurdt, eine wachsende Gemeinde, die sich dem Modernen nicht verschließt und die Ökologie im Fokus behält.


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